.05 – Game Reviews oder so ähnlich. Ein bisschen jedenfalls.


Ich mag Videospiele. Für mich ist es eine Kunstform und das wirklich gut hinzukriegen ist schon ein ziemlicher Aufwand und braucht auch einiges an Talent. Aber davon fang ich jetzt nicht an sonst lande ich bei EA, Ubisoft und Konsorten. Dann steigt mein Blutdruck, ich rege mich wieder über diese Abzocker auf und das will doch auch wieder keiner.

Also schauen wir mal was ich die letzte Zeit so gespielt habe und was dabei so an Text zusammen kommt. Alles meine persönliche Meinung, muss keiner gut finden und so. Ihr kennt das ja. Fangen wir also an. Oh und gleich vorweg. Ich Spoiler. HART. Ihr seid gewarnt. Ach ja, alle Bilder hier hab ich selbst gemacht. Sind Screenshots oder mit der In-Game Fotofunktion. Nur um es erwähnt zu haben.

Starten wir mit einem Spiel dass ich noch gar nicht so lange mein eigen nenne. Vampire Survivors.

Das Spiel hat keine nennenswerte Story. Die Grafik ist im Pixelstil, was mir ziemlich gut gefällt. Eigentlich hat das Spiel, bis hier hin, keine nennenswerten neuen Eigenschaften. Jetzt kommt das aber. Das Spiel füllt euch den Bildschirm. Wenn ihr also darauf steht das Kram über euren Bildschirm fliegt, kriecht, wackelt, geht oder sich sonst wie bewegt dann seid ihr hier richtig. Ist das neu? Nein, die sogenannten Bullethell Spiele können das auch. Aber hey.

Das ganze fängt gemütlich(er) an, man sammelt die ersten Erfahrungsedelsteine, bekommt die ersten Upgrades und dann geht es los. Mehr Gegner. Sehr viel mehr Gegner. Also so richtig viele Gegner. Aus allen Richtungen. Horden an Gegnern. Stellenweise absurd viele Gegner. Lächerlich viele Gegner. Aber seht selbst.

Ich hab es ja gesagt. Der Bildschirm ist voll. Bis zum Rand. Eigentlich müssten die ersten Pixelmonster an den Seiten raus fallen und versuchen wieder rein zu kommen. Aber soweit ist die Technik wohl noch nicht. Glücklicherweise. Nebenbei spielt man noch neue Level, neue Charaktere frei. Kauft sich permanente Upgrades und macht das ganze wieder von vorne. Wenn man dann noch eine halbe Stunde alles meuchelt was sich einem in den Weg wirft kommt der Sensenmann und macht einem den gar aus. Nein, kein Scherz. Der kommt wirklich. Fieser Kollege. Der ist aber Fotoscheu und wollte sich nicht knipsen lassen. Spielverderber.

Unglaublich spaßiges Spiel, fixt ziemlich schnell an und hat diesen „nur noch eine Runde“ Charakter an sich. Es ist nie nur noch eine Runde. Das ganze findet ihr bei Steam und das sogar für kleines Geld. Ich hab zB nur 2,20 Euro hingelegt. Japp, ein extrem günstiges Spiel. Hab mal gehört das Internet steht auf Ratings, also hier bitte. 8 von 10.

Okay, ein Spiel abgehakt. Kommen wir zum nächsten. Valheim.

Dieses Spiel treibt euren Blutdruck in ungeahnte Höhen, den Schaum vor den Mund, lässt euch unflätig Fluchen, euer Schreibtisch wird um Gnade flehen, die Tastatur bettelt nicht noch weiter geschlagen zu werden und Rage Quit steht sicherlich auch irgendwo im Quellcode. Aber fangen wir doch am Anfang an.

Valheim ist eins von vielen Open-World bzw. Sandbox Spielen. Man kann bauen, Monster verhauen, Sachen suchen und basteln und auch sonst sich relativ frei entfalten. Wenn man will kann man sogar zur See fahren. Letztlich muss man sogar. Das macht sogar ein bisschen Spaß. Wenn man nicht gerade gegen Steine fährt oder Sachen vergisst. Hab ich auf die harte Tour gelernt.

Das Spiel gestartet. Man klickt Start und das Spiel crasht. Eh was? Bei mir zumindest. Stellt sich raus das feine Spiel mag es nicht wenn man während des Ladevorganges die Maustaste drückt. Diva. Also, Neustart, schnell den ganz persönlichen Vikinger erstellt und dann geht es auch schon los. Ohne Maus anfassen.

Dann, oh Wunder, wird man von einem Vogel Odins auf einer Insel abgeladen. Einfach so. Ohne viel Tam Tam. Man kriegt noch schnell gesagt was eigentlich Sache ist, so mehr oder weniger jedenfalls, und dann viel Glück. In einem Steinkreis stehend liegt vor einem die ganze, digitale Welt. Mit allem was das Herz begehrt. Oder auch nicht.

Ein paar Dinge gesammelt, ein paar Schweine und andere Tiere verhauen und schon steht man vor der ersten Werkbank und bastelt sich ein Haus zusammen. Dann macht das Spiel eine harte Wende. Eine sehr harte Wende.

Wir spielen zu dritt. Das interessiert das Spiel nur nicht. Gegner die zu beginn noch schwer sind, logischerweise, werden auch mit besserer Ausrüstung und zu dritt nicht wirklich leichter. Klar die kleineren Gegner hustet man später einfach(er) um, aber zB Trolle? Niemals. Diese blauen, turmhohen, Baumstammschwingenden, in deine Seele starrenden Sacknasen sind auch zu dritt ein Spaß. Nicht. Uns sackt jedes mal das Herz in die Hose wenn die PLÖTZLICH VOR EINEM STEHEN. Nichts ahnend schlendert man durch den Wald und ZACK Troll. Man sollte ja meinen so einen blauen Hühnen steht man schon von weitem, aber nichts da. Zu langweilig oder so.

Hier mal ein gemäßigter Überfall auf die Basis. Nichts wildes wenn man sich überlegt was einem Valheim sonst so vor die Füße spuckt.

Anzünden? Juckt nicht. Schilde? Jucken auch nicht. Alles zusammen? Juckt schon gar nicht. Ich weiß nicht was sich die Entwickler dabei gedacht haben aber viel wird es nicht gewesen sein. Ach und es reicht nicht dass einem ein Troll ans digitale Leder will. Nein, nein. Dazu kommen noch allerlei andere kleinere oder auch nicht so kleine Gegner. Soll ja spannend bleiben oder so etwas in der Art.

Vor allem haben sich diese Sadisten dann noch gedacht „Wie wäre es wenn wir einen Gegner einbauen der schnell und wendig ist, sämtliche Rüstungen der Spieler einfach ignoriert und sofort umlegt. Ja, das klingt gut. Machen wir so.“. Haltet ihr für einen Scherz? Nope. Diese Kackvieher heißen, passenderweise, Deathsquitos. Man könnte ja meinen dass man diese umgehen kann. Ja, per se ein guter Gedanke, blöd nur dass man in das Gebiet dieser Arschlöcher muss um weiter zu kommen.

Ach und es gibt dann noch Goblins, pelzige, eigentlich ganz niedliche und knuddelige Tiere. Aber auch die haben ein leichtes Aggressionsproblem und sobald man nur in die grobe Richtung furzt sind die extrem sauer und wollen einem am Lendenschurz knabbern. Ausdauernd und sehr lange. Dann denkt man sich, gut renn ich halt weg, sollte ja klappen. Geschissen ist. Diese pelzigen Arschknabberer rennen dir nach. Klar irgendwann lassen die von dir ab, aber entweder hat dich dann was anderes umgelegt oder man hat sich lange genug versteckt. All das lutscht einem natürlich den Ausdauerbalken leer als wäre es ein kalter Tee an einem heißen Sommertag.

Ach und das wirklich tolle daran ist, sobald man das zeitliche segnet. Ja, das ist hier keine Frage, lässt man einen Grabstein fallen. Dieser beinhaltet eure Items und Ausrüstung. Was ziemlich praktisch ist. Haken an der Sache, der Stein steht genau da wo ihr gefallen seid. Heißt wenn das auf einer Lichtung ist, cool. Holt man schnell ab. Steht der zwischen ein paar Gegner, ja dann viel Glück.

Wer sich jetzt denkt „Naja dann werd halt besser. Git gud, noob. Lolz. EinsElf.“ dem soll zum einen ein Legostein im dunkeln unter die Ferse rutschen und zum anderen bin ich nicht so schlecht in dem Spiel. Ausweichen krieg ich ganz gut hin, Bogen schießen ist zwar kniffelig aber machbar und Ich bin nicht alleine. Dennoch gibt es Reihenweise auf die Backen und zwar so langanhaltend dass es frustrierend wird. Obendrauf sind meine Mitspieler auch nicht schlecht. Ein Ass am Bogen und einen der seine Keule schwingt als hinge sein Leben davon ab. Tut es ja letztlich dann auch.

Dabei habe ich den konstanten Grind noch nicht mal erwähnt. Nach dem man die ersten Dinge wie eine Axt, ein Schwert, vielleicht einen Schild, einen Bogen oder solche Dinge zusammen hat stellt man fest, reicht nicht. Also geht man auf die Suche. Erze? Cool, ja blöd nur dafür muss man den ersten Bossgegner umlegen um eine Spitzhacke bauen zu können. Klar. Wäre ich auch so drauf gekommen.

Okay, gesagt getan. Bewaffnet mit Spitzhacke, allerlei Futter, Waffen und dem Willen sich hier alles zu unterwerfen wandert man los und knüppelt die ersten Erze. Dann greift das nächste System in Valheim in die Nervenbahnen. Gewicht. Ja unser Vikinger bzw Vikingerin kann nicht unendlich Zeug tragen. Kein Ding, gibt ja einen Karren und ein Portal. Gut für das Portal muss man in Dungeonähnliche Gruften die mit allerlei Gezücht bevölkert sind die an deinem Leben nicht so wirklich gefallen finden. Aber sei es drum.

Nachdem man also ganz ruhig und friedlich erklärt hat dass man doch nur diese lustig, leuchtenden Steinchen da haben will, heißt man metzelt alles nieder und plündert sich durch die Gegend, geht es auch schon an das Basteln. Schnell noch spezielles Holz gesucht, wofür man eine bessere Axt braucht, und dann wird aber Weg gespart. Ja, denkste. Erze und Barren kann man nämlich nicht durch das Portal tragen. Irgendwas ist ja immer. Also doch latschen. Klingt nicht so wild aber das werden schnell ein paar Meter. Auch mal schnell die halbe Karte. Beide Richtungen natürlich.

Gut mit dem Karren sollte das ja nicht so wild sein. Wäre diese Welt nicht hügelig ohne Ende. Man kann keine zwei Meter gehen ohne den nächsten Hügel zu finden. Also watschelt man wie ein total Irrer mit einem Karren am Arsch durch Feld, Wald und Wiesen nur um aus Erzen, Barren zu schmelzen und dann neue Ausrüstung zu bauen. Achja und manchmal, also eigentlich immer, liegt irgendwas im Weg. Teile eines Baumes, Ruinen, Steine, noch mehr Steine, diverse Teiche und Seen und auch der ein oder andere Bienenstock. Man hat ja noch nicht genug an der Backe.

Wer jetzt denkt, „Endlich. Ich habe es geschafft. Ein Schwert aus Metall, ein Schild und eine Rüstung. Kommt nur. Ein Platz in Valhalla ist mir sicher.“ Ja, langsam Held. Das ist „nur“ Bronze. Du willst Eisen? Ja, dann musst du in den Sumpf, mit einem Schlüssel vom zweiten Bossgegner. Der mit allerlei Kram nach dir wirft, Ähnlichkeiten mit dem Slender Man hat. Nur ist der hier etwas holziger Unterwegs und hält Feuer auch eher für ein Konzept.

Wenn man also auch noch den gemeuchelt hat und sich denkt „Jetzt aber wirklich. Eisen, jetzt komm ich.“ Fast, also beinahe. Man soll/muss in den Sumpf. Da warten die Deathsquitos auf dich. Mit erwähnten Goblins, Draugr, untoten Sumpfzombies die Äxte schwingen und Bögen haben und mehr Schaden fressen als ein Rudel Touristen am Hotelbuffet zur Happy Hour, und besagten arschknabbernden Pelzviechern deren Namen ich nicht kenne und auch wahrscheinlich nicht kennen will. Vermutlich Karl-Heinz.

Hier sehen wir zwei Karl-Heinze in ihrer natürlichen Umgebung.

All das ist „nur“ das ist nur ein Teil der absoluten nervtötenden Allüren von Valheim. Die andere Hälfte ist das Bausystem. Ein paar Dinge kann ich auch hier wieder verstehen. Man kann nicht einfach in der Luft bauen oder ewig lange Wände einfach hinklöppeln. Okay, von mir aus. Gewöhnt man sich dran. ABER, das ist so fummelig und oft unlogisch dass es einem schon wieder am ohnehin schon dünnen Geduldsfaden knabbert. Dazu kommt dass man im Radius einer Werkbank sein muss. Diese Werkbank ist aber eine Ziege und möchte ein Dach über dem holzigen Selbst haben. Kein Witz. Ohne ein Dach kann man seinen Kram nicht reparieren. Aus welchem Grund auch immer.

Ich mag Valheim. Eigentlich. Vikinger und deren Mythologie sind cool, die Grafik ist schön anzusehen und nicht überladen, craften und basteln ist sowieso immer gut und in der Gruppe nochmal mehr. Das Spiel schafft es auch die Lore unfassbar gut zu transportieren. Man findet immer mal wieder Steine mit Runen die Geschichten erzählen. Legt man sich schlafen kommt gelegentlich ein kurzer Text der den Traum eures Vikingers wiedergibt. Der Vogel Odins schaut auch gerne mal vorbei und erklärt euch Sachen. Ich mag das.

Aber ich mag Dark-Souls und all diese Spiele schon nicht weil es eben nur darauf aus ist schwer zu sein, damit es schwer ist. Für Leute die das mögen, viel Spaß, stabile Controller und Nerven aus Drahtseil. Ich kann dem aber keinerlei Spaß abgewinnen. Beim besten Willen nicht und Ich bin damit nicht alleine.

Obendrein haben wir drei Vikinger in Ausbildung das Spiel noch gemoddet. Portale lassen jetzt Erze durch, eine nettere GUI und allerlei Dinge die wir als normal angesehen haben. Oh und die Deathsquitos haben wir friedlich gemoddet. Die surren nur noch rum aber hauen einen nicht mehr aus den Latschen. Gibt ja noch genug andere Viecher die einem das digitale Leben einem schnellen Ende zuführen möchten. Das kann aber nicht Sinn der Sache sein.

Okay, eine Stunde Valheim, was sich immer nach mehr anfühlt, hat euch den Blutrausch näher gebracht und euch an den Rand zum Berserkertum getrieben. Zeit für etwas ruhigeres. Hardware ist immer noch ziemlich teuer und ich bin jetzt nicht unbedingt gewillt mir ständig neue Teile zu kaufen weil ich im Rausch was zerschmettert habe. Der Kram ist echt teuer.

So zückt man den Powerwash Simulator.

Das Prinzip ist hier erstaunlich schnell begriffen. Man reinigt Dinge. Das spült einem mit einem DING Geld in die Kasse. Mit diesem Geld kauft man sich einen besseren Hochdruckreiniger, Aufsätze und Reinigungsmittel. Auf ins nächste Level, nach der Frage was da eigentlich passiert ist damit es so dreckig ist, hochdruckreinigt man sich durch die Level und wird unfassbar dösig dabei. So banal es klingt so unfassbar befriedigend ist es auch.

Hinter all dem Schmutz hier versteckt sich eine U-Bahn Station.

Das ist eines dieser Spiele die zum Zuschauen unfassbar langweilig sind aber spielt man selbst sind ganz schnell zwei Tage Spielzeit zusammen und man giert nach neuen Level zum reinigen. Mehr Hochdruckreiniger, mehr Schmutz, mehr Ding und mehr von allem sowieso. Sicher regt man sich, manchmal, über den letzten Pixel auf der hinter einer willkürlich erscheinenden Sache zu sein schien. Hier musste Ich sogar schon zu Hilfsmitteln greifen, da ich wohl in den 99%-Bug geraten bin. Andere Spieler haben via Steam ebenfalls vergleichbares Berichtet. Da es aber noch ein Early-Access Titel ist, lass ich mal das mal durchgehen. Berichtet habe ich dem Entwickler jedenfalls davon.

Hier ist irgendwo noch ein Pixelschmutz.

Den ganzen Spaß kann man aber noch auf die Spitze treiben wenn man sich noch ein paar Mitspieler dazu holt. Mehr Hochdruckreiniger gleich mehr Spaß. Nun stellt man sich also zu dritt den verdreckten Dingen entgegen. Leider kann man das, momentan, nur im sogenannten Free-Mode machen. Die Kampagne, wenn man das so nennen möchte, kann man nur zu zweit spielen. Was Ich etwas schade finde. Vielleicht wird das noch angehoben in einem späteren Update oder etwas in der Art.

Die Kampagne, laut Namen jedenfalls, dreht sich darum dass ihr Sachen reinigt. Überraschend was? Geschichtlich passiert hier nicht so viel. Man hat eine Firma zur Hochdruckreinigung und reinigt Sachen. Das war die ganze Story. Was will man auch groß erzählen. Lustig sind jedoch die Textnachrichten die man im Level bekommt. Manche sind wirklich lustig.

Laut Roadmap sollen noch „nautische“ Level kommen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Vielleicht steht man ja demnächst dann im digitalen Aquarium oder etwas in der Art. Was auch immer es wird, ich bin gespannt und freue mich auch ein bisschen darauf.

Genshin Impact. Ein Titel dem ich viel zu lange keine Aufmerksamkeit geschenkt habe. Dabei ist es gar nicht mal so schlecht. Die Welt ist ziemlich cool gestaltet, die Charaktere sind stellenweise echt niedlich gemacht, Animationen sind butterweich und das ganze hat Cross-Save. Heißt man kann seinen Spielstand auf dem Handy, der Konsole oder dem PC einfach fortführen. Ziemlich cool. Man hat zwar nicht so viel im Multiplayer zu tun aber das ist nicht weiter schlimm. Das was man machen kann ist spaßig und sehr kurzweilig.

Die Story ist zwar, bisher, auch nicht weltbewegend oder noch nie erzählt, aber es ist auch nicht langweilig und dank der oft liebenswerten Charaktere, außer Paimon diese kleine fliegende Nervensäge, sieht man gerne darüber hinweg. Dazu kommt noch dass man viele der Charaktere auch spielen kann und will. Ich verlink euch hier mal zu einem anderen Blog. Der gute Eiszfuchs hat sich auch mit den Spielen hier befasst, außer Vampire Survivors. Zu Genshin rechnet Er auch noch ein bisschen was zusammen. Schaut man rein. Er schreibt auch gerne mal. Cooler Dude.

Zurück zu Genshin. Ich muss auch hier ein bisschen meckern. Ja, ja. Ich weiß, aber lasst mich. Manche Sachen sind halt Grütze und das muss man auch so sagen. Was ich an Spielen generell überhaupt nicht leiden kann ist wenn man mich in etwas zwingt. Ich gebe zB eine Quest ab und will meinen Loot haben und hänge erstmal in einer Zwischensequenz fest. Diese führt in eine weitere Sequenz. Natürlich könnte ich da einfach ständig den Kopf drücken und alles überspringen aber dann habe ich hinterher Fragen. Also geduldet man sich.

Hier die zweite Stadt. Schon recht hübsch.

Hier kommt dann das zweite Manko zum tragen. Das Spiel ist laut. Selbst mit meinen Einstellungen und geregelter Lautstärke. Genshin denkt sich dann wohl, Ach geb ich nichts drum und schon schreien dich die Charaktere an und die Musik wummert dir durch das Hirn. Da hilft es leider absolut nicht dass die Musik sogar eigentlich ganz nett ist. Überraschend, ich weiß. Dazu kommen diese Briefträger Quests. Lauf hier hin, gib das ab, lauf zurück hol das und dann das ganze von vorne. Ja, für ein Free to Play Titel vielleicht ein hoher Anspruch aber etwas Varianz ist eben ganz nett. Davon abgesehen macht Final Fantasy 14 das auch und das Spiel kostet Geld.

Mir trieb es den Blutdruck allerdings an die Ohrläppchen als ich zum einen in ein Softcap geraten bin und zum anderen eine Art Tempel spielen sollte in den man mir konstant auf die Nüsse ging. Sprungpassage während Gegner aus vier Richtungen auf dich schießen, Laser durch die Luft wabern und Steine plötzlich nicht mehr zum klettern taugen. Die ganze Zeit lässt dich dieses Spiel jeden noch so kleinen Kiesel erklimmen aber hier nicht mehr. So ganz ohne Vorwarnung. Ganz toll.

Hier ein Bild aus der ersten Stadt.

Letztlich komm ich aber doch wieder zu Genshin zurück und möchte noch viel mehr Charaktere in meiner Party haben um durch die Welt zu wandern. Liegt auch sicherlich daran dass ich Mitspieler habe, was übrigens auch erst ab Adventure Rank 16 geht, die mit mir durch die Lande streifen und alles verkloppen was nicht schnell genug weg rennt. Ach ja, kleiner Insider, offenbar gibt es auch Teilzeitpiraten. Fragt mich nicht, hat man mir so gesagt.

So das war es für diesen Eintrag. Reicht ja auch. Vielleicht schreib ich das nächste mal zu anderen Spielen, wie zB Nier Automata und seinem konstanten Drang den Schlüpper vom Hauptcharakter zu präsentieren. Vielleicht auch zu Orcs must Die 3, Final Fantasy 14 oder anderen Spielen. Weiß ich noch nicht. Lest ihr ja dann beim nächsten mal.

Photo von suludan diliyaer gefunden auf Pexels; Bearbeitung von mir

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